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»Une visite au Louvre« (zu Jean-Charles Fitoussi) |
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Paul Cezanne und
Joaquim Gasquet »Une visite au Louvre« Film von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub, 35mm, 48 Min. (Version 1), 47 Min. (Version 2), 1.37, Dolby SR Produktion: Straub-Huillet, Christophe Gougeon, Centre National des Arts contemporains, Fondation de France, Ministère de la Culture, ZDF/3 sat, strandfilm Der neue Film ist die »Fortsetzung« des ersten Cezanne-Films der Straubs - PAUL CEZANNE IM GESPRÄCH MIT JOACHIM GASQUET (1989). Der Text ist wieder dem Buch von Gasquet (1921) entnommen, in dem der jüngere Bewunderer nach Cezannes Tod (1906) in fingierten Gesprächen zusammengefaßt hat, was er in Monaten und Jahren des Zusammenseins (seit 1896) vernommen und notiert hat. »Soweit wie möglich werde ich Cezannes Aussagen wörtlich wiedergeben. Ich werde nichts erfinden als die Anordnung, in der ich sie darbiete. Ich habe mich entschlossen, sie in drei Dialogen anzuordnen, um ihre Tragweite erkennen zu lassen. In drei vorgeblichen Gesprächen habe ich Worte aus hundert Unterredungen, die ich in Wirklichkeit mit ihm draußen auf dem Lande, im Louvre, in seinem Atelier geführt habe, zusammengefügt, habe ich alle seine Gedanken über die Malerei gesammelt, die ich habe finden können oder deren ich mich habe entsinnen können: So hat er gesprochen, und so - glauabe ich - gedacht.« Ich bin Cezanne
So könnte dieses Abenteuer EIN BESUCH IM LOUVRE UM 1900 beginnen (nach den Dreharbeiten zu unserem CEZANNE sagte Alekan: »Das sind die wahren Abenteuerfilme«): »Ich mag die Primitiven nicht. Ich kenne Giotto wenig. Ich müßte ihn sehen ... Ich bin jetzt schon zu alt, um mich in Italien herumzutreiben.« Und so könnte es enden: »Wer versteht Courbet? Man steckt ihn ins Gefängnis in diesem Keller. Ich proetestiere. Ich werde die Zeitungen aufsuchen, Vallès ... Man lasse diese Leinwand an ihren Platz bringen, in das Licht. Daß man sie sieht! Wir haben in Frankreich eine solche Maschine, und wir verstecken sie. Man lege Feuer an den Louvre, dann .. Sofort ... Wenn man Angst hat vor dem, was schön ist. Ich bin Cezanne.« Man muß den
Zwischenraum bauen, und Ihr könnt uns dabei helfen.« |